Weniger ist mehr: Leicht und frei

12/10/13, Regina Schlager

Auch dieses Jahr lädt Petra Schuseil in ihrem Lebenstempo-Blog wieder ein zu einer Adventskalender-Blogaktion. Heuer geht es um: „Arbeitsentlastung. Reduzieren. Weniger ist mehr“. Da hat Petra mit ihrer Einladung an mich genau ins Schwarze getroffen, beschäftigt mich diese Thematik doch gerade sehr.

Für mich ist die Adventszeit mit ihren kurzen, dunklen Tagen die Zeit, in der ich das Bedürfnis nach Ruhe und Zu-mir-Kommen verspüre. Es ist so, als wäre ich gerade durch das Bei-mir-Sein auf Empfang, um Signale von außen wahrzunehmen. Dinge kommen mir zu, ich begegne Menschen und bin in inspirierendem Austausch.

Ich begleite Frauen, die erfüllt leben und sinnstiftend arbeiten wollen. Frauen, die ihre Talente und ihr Wissen in ihre Arbeit einbringen wollen. Sie möchten aus ihrer vollen Kraft heraus tätig sein und mit ihrer Tätigkeit etwas bewirken. Und auch für mich gilt das.

Seit ich mit Offenheit und Neugier erkunde, wer ich bin und wer ich sein will, wächst daraus ein Vertrauen in mich selbst und in das Leben. Ich muss nicht mehr alles kontrollieren und im Griff haben. Ich kann Dinge enstehen lassen. Ich schätze mich selber und muss mir und anderen nicht ständig etwas beweisen. Das nimmt großen Druck. Wenn ich in hektische Betriebsamkeit gerate, dann beobachte ich mich dabei und höre in mich hinein, wovor ich eigentlich fliehe, welches Bedürfnis gerade nicht erfüllt ist.

Ich lerne, auf meinen Körper zu hören. Er sendet mir Signale, wenn ich mir doch zu viel aufgeladen habe und das als Last spüre. So wie ich letzte Woche durch eine starke Erkältung darauf aufmerksam wurde, dass mein Terminkalender trotz des Entschlusses, im Dezember kürzer zu treten, zu voll ist. Das war für mich ein Stoppsignal.

Und ich mache die Erfahrung und höre das auch von vielen Frauen, die zu mir ins Coaching kommen: Wenn wir uns selbst kennenlernen, mit uns selbst in wertschätzende Beziehung treten, dann kaufen und konsumieren wir nicht mehr, um uns zu entschädigen für die empfundende Unzufriedenheit. Wir fühlen uns nicht mehr getrieben, innere Löcher zu stopfen. Dann können wir uns die Frage stellen: „Was brauche ich wirklich?“ Es wird uns möglich, vieles wegzulassen, ohne es als Verzicht zu empfinden. Das fühlt sich leicht an und frei.

 

Mein Geschenk, das ich unter den Kommentarschreibern verlose: Statt 30 Minuten Erkundungstour „Erfüllter leben – Sinnstiftender arbeiten“ (wie ich es bei Anmeldung bis 20.12.2013 gerade anbiete), ganze 60 Minuten, um den Fragen nachzugehen: Was will ich wirklich? Was ist wirklich wichtig für mich? Wie will ich mein Leben und meine Arbeit gestalten? Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen.

 

Der Artikel erscheint im Rahmen der Adventskalender-Blogaktion im Lebenstempo-Blog von Petra Schuseil. Mein Türchen ist der 11.12. Danke an Petra für die Einladung mitzuschreiben!

Schlagwörter: Selbstmanagement, Entschleunigung, Koerperwissen, Selbstfreundschaft, Veraenderung, Sinnvolle-arbeit

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