3 Tipps, wie dir Innehalten zwischen Weihnachten und Neujahr gelingt

11. Dezember 2020, Regina Schlager

Innehalten ist eine Qualität des Winters. Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr sind nochmals ganz besonders dafür geeignet, innezuhalten und in unsere Mitte zu kommen. Sie sind ein Übergang. Diese Phase lädt uns ein, still zu werden und zur Ruhe zu kommen. Das ausklingende Jahr verdauen. Erahnen, was im neuen Jahr wichtig sein wird. Noch nicht in die Planung gehen, noch nicht mal ins Visionieren, sondern davor eine Pause einlegen. Doch auch wenn wir uns nach Stille sehnen oder wissen, dass sie wichtig wäre, ist es nicht einfach, uns diese Qualität dann wirklich zu gönnen. Ich habe dir in diesem Blogartikel drei Tipps zusammengestellt, wie es gelingen kann.

Brennende Kerzen, pixabay - meineresterampe

1) Dich bewusst dafür entscheiden, dass du dir zwischen Weihnachten und Neujahr Zeit zum Innehalten nimmst

Länger schlafen, ausgedehntes Frühstück, gemeinsame Spaziergänge und Spiele... schwupps und der Tag ist um. Und am Abend möchtest du dich auch nicht von den anderen absondern. Oder du lebst alleine, hättest eigentlich reichlich Gelegenheit für stille Momente, doch etwas anderes ist immer anziehender: Das noch, dann... Das noch, dann... Oder du arbeitest und dir bleiben nur die Randzeiten des Tages.

Was tun? Triff die bewusste Entscheidung, dir zwischen Weihnachten und Neujahr täglich Zeit zu nehmen, um in die Ruhe zu gehen. Und schau, was für dich am besten geeignet ist. Meditation, ein Spaziergang alleine oder was dir persönlich hilft, dass sich der Gedankensalat in deinem Kopf entwirrt und du in den gegenwärtigen Moment kommst.

2) Trage dir deine Stillezeit in deinen Kalender ein

Auch wenn du in der Weihnachtszeit vielleicht gar nicht in deinen Kalender schauen willst. Trage dir deine persönliche stille Zeit trotzdem ein. Denn du signalisierst dir damit: Das ist mir wichtig. Das ist ein Termin mit mir selbst. Das tue ich!

3) Nimm dir nicht zu viel vor

Ein ganzer Tag nur für dich? Oder gleich mehrere? Und das mit einem strikten Meditationsprogramm? Die Chancen stehen gut, dass du das nicht umsetzt. Wenn du nicht ein geübter Meditierer bist, schon mehrtägige Retreats unter Anleitung gemacht hast - und dich in den letzten Tagen des Dezember auch wirklich frei von allen anderen Verpflichtungen und Unternehmungen machen kannst und auch willst.

Die Zeit mit deinem Partner, die Zeit mit deinen Kindern ist dir aber auch wichtig? Dann nimm dir nicht zu viel vor. Einige dich mit dir selbst auf 10 Minuten, 20 Minuten oder 30 Minuten. Eine Zeitspanne, die dir machbar und stimmig erscheint. (Und die trägst du dann in den Kalender ein: siehe Punkt 2)

Du hast aber nach wie vor das Gefühl, dass das schwierig für dich ist? Dir aber die Zeit zum Innehalten für dich nehmen willst? Um dich so auch schon innerlich vorzubereiten auf 2021?

Ich weiß, wie herausfordernd das sein kann. Und ich habe im Herbst gespürt, dass es gerade am Ende des Jahres 2020 (mit dem Covid-19 Virus und allem, was damit zusammenhängt), besonders wichtig ist, dass wir uns eine Verdauungs- und Ruhephase gönnen. Daher habe ich einen Onlinekurs zusammengestellt. Damit möchte ich dabei helfen, sich zwischen 27. Dezember und 31. Dezember tätsächlich Zeit zum Innehalten zu nehmen:

Innehalten zwischen den Jahren. Dein tägliches Mini-Retreat von 27. bis 31. Dezember

In dem Online-Kurs stelle ich täglich ein Video zur Verfügung, das etwa 30 Minuten lang ist. Es enthält jeweils eine Meditation mit einem Themenfokus (z.B. Atem oder Herz). Ich gebe eine Einführung, gefolgt von einer geführten Meditation, einer Stille-Sequenz und Hinweisen für die Integration in den Alltag. Der Kurs ist damit gleichzeitig auch eine Einführung in Achtsamkeit und Achtsamkeitsmeditation, sowohl für Einstieger als auch Vertiefung für Fortgeschrittene. Nähere Informationen findest du auf der Kursseite "Innehalten zwischen den Jahren". Falls du Fragen dazu hast, melde dich gerne bei mir.

 

Bild: Pixabay - meineresterampe

 

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Schlagwörter: Entschleunigung, Stressbewaeltigung, Achtsamkeit, Selbstfreundschaft

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