Entspannung oder Struktur bei der Jahresplanung 2016?

21.12.2015, Regina Schlager

Das Jahresende naht. Zeit für eine Vorschau und sich zu fragen: Was nehme ich mir für 2016 vor? Das kann sich stressig anfühlen. Da ist der Wunsch nach Struktur und gleichzeitig die Sehnsucht, offen zu sein, für das was kommt. Oder vielleicht die Abneigung, in einen Rahmen gepresst zu werden und alles zu verplanen.

Das, was auf uns zukommt, ist noch nicht klar. Es liegt wie im Nebel. Das macht zunächst einmal unsicher.

Regina Schlager

Uns ins Leben hineinentspannen und dem Leben Struktur geben

Ist das ein Entweder-Oder?

Oder darf beides sein?

Und wie könnte das aussehen?

Was sich für mich rund um den Jahreswechsel bewährt hat

Rückschau

Was mir schon seit einigen Jahren hilft: Ich schaue auf das ablaufende Jahr zurück. Dabei frage ich mich: „Welche Momente, Gegebenheiten und Erfolge berühren mich?, Was ist kostbar?, Wofür bin ich dankbar?“ Das bereitet den Boden, um mich von einem Platz der Dankbarkeit aus dem neuen Jahr zuzuwenden.

„Was ist mir wirklich wichtig?“

Ich stelle mir die Frage: „Was ist mir wirklich wichtig und was soll daher im nächsten Jahr Priorität haben?“ Das führt mich zu: „Und was will ich daher weglassen, was hat keinen Platz (muss ja nicht für immer sein, aber zumindest für die nächsten Monate oder das ganze Jahr)?“

Worauf lege ich meinen Fokus?

Wenn ich das für mich geklärt habe, dann arbeite ich aus, worauf ich im neuen Jahr meinen Fokus legen möchte und wie. Ich mache das sowohl für meine Geschäftstätigkeit als auch für mein Privatleben (sofern ich das überhaupt immer sauber trennen kann, eines greift ins andere).

Was nährt mich?

In der Vorweihnachtszeit und über Weihnachten achte ich besonders auf das, was mich nährt: Das kann ein warmer Tee bei Kerzenschein sein oder ein langsamer Spaziergang in der Natur. Aus dieser Ruhe und Zentriertheit heraus höre ich dann auf Impulse, die sich zeigen. Sie sind wertvolle Hinweise für mich.

Ein Retreat für mich

Anfang Januar reserviere ich mir einen ganzen Tag, den ich für mich mich Retreat nenne. Ich gestalte ihn angenehm: mit guten Mahlzeiten, Phasen der Stille und Bewegung; sowie strukturiertem Arbeiten an meiner Jahresplanung, wobei ich  diverse  Methoden und Tools verwende.

 

Für mich fließen Entspannung und Struktur ineinander. Wenn ich beidem Raum gebe, dann gehe ich mit Gelassenheit an die Planung heran.

 

Wie geht es Ihnen damit? Wie sieht es mit Ihrer Jahresplanung für 2016 aus? Schieben Sie das weg, es hat ja noch Zeit? Oder sind Sie dabei, sich viele ambitionierte Ziele zu setzen? Sie sind vielseitig interessiert, nehmen Ideen bereitwillig auf. Das Leben ist so reich an Möglichkeiten. Aber irgendwie ahnen Sie jetzt schon: Wie soll das alles in einem Jahr möglich sein, das ist ja viel zu viel?

Welche Stimmen sind da in Ihnen? Wie fühlt es sich an?

Ich lade Sie ein, diese Fragen über Weihnachten und Neujahr mit sich zu tragen und zu beobachten, welche Wirkung sie in Ihnen entfalten.


Gerne können Sie jetzt bereits kommentieren, wo Sie derzeit gerade stehen und wie es Ihnen damit geht.

 

 

 

 

 

Schlagwörter: Selbstmanagement, Entschleunigung, Achtsamkeit, Koerperwissen, Ziele

1 Kommentar

Thomas Gressly at 13.01.2016:

test

Kommentare werden vom Moderator freigeschaltet

Kommentar hinzufügen

* Felder sind erforderlich